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30. September 2023, Fachbereichskonferenz auf der BUGA zum Thema "Gärten der Zukunft"

Endlich wieder in Präsens! Aktive des Fachbereichs GLOBAL trafen sich am 30.09.2023 auf der BUGA in Mannheim

  

Der Fachbereich GLOBAL, der sich mit Partnerschaften über den örtlichen Tellerrand hinaus beschäftigt, der Netzwerke zur Globalen und Klimagerechtigkeit aufbauen will, traf sich auf der BUGA zum Thema „Gärten der Zukunft“. Wie kann sich die Weltbevölkerung mit bald 8 Mrd. Menschen ernähren?

Wie können Gärten und Anbauflächen unter Nachhaltigkeitsaspekten geplant und angelegt werden? Wie können wir weltweit voneinander lernen? …das waren nur einige unserer Fragen, die uns sicher über den Fachtag hinaus beschäftigen werden.

 

Wir waren begeistert von der Führung durch den sog. Weltacker des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Als interaktiver Bildungsort macht der Weltacker Themen globaler Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit (be-)greifbar. Im Fokus stehen Landwirtschaft, Nahrung, globale Ernährungsgerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Der Weltacker in Mannheim orientiert sich am Konzept der Zukunftsstiftung Landwirtschaft aus Berlin (https://www.2000m2.eu/de/): Würden wir die weltweite Ackerfläche gerecht durch die Zahl der Menschen auf der Erde teilen, so erhält jeder Mensch 2000 m². Darauf muss wachsen, was uns ernährt und versorgt: Weizen für Brot, Karotten, dazu Mais und Soja als Futterpflanzen für Tiere, aber auch Zuckerrüben für den Zucker im Tee oder Kaffee, Baumwolle für T-Shirts, Sonnenblumen für Speiseöl sowie Raps für Biodiesel. Auf unseren 2000 m² auf der Bundesgartenschau in Mannheim baute das DEAB-Team maßstabsgetreu das an, was weltweit auf den Ackerflächen steht.

 

Dann wurden wir durch den „Drei-Zonen-Garten“ der NaturFreunde Mannheim geführt, eine rund 600qm große Fläche die zeigt, wie die einheimische Artenvielfalt gestärkt werden kann und wie eine klimaresistentere Bodennutzung möglich wird.

 

Das Highlight für uns war das afrikanisches Hochbeet, das sogenannte „Key Hole Gardening“. Dieses Beet zeigt uns, dass wir durchaus von Afrika lernen können. Es schlägt eine Brücke zum Thema der dringend notwendigen globalen Neuausrichtung von Ernährung. Unser Mannheimer NaturFreund Konny Siegel arbeitete und lebte in Afrika und berichtete aus eigener Erfahrung, wie dieses Schlüssellochbeet funktioniert.

 

Ergebnis: Von seinen Ausführungen waren wir begeistert. Wir beschlossen, das Thema Globale Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft mit nach Rastatt zu bringen und „Key Hole Gardening“ zu unserem Jahresthema 2024 zu machen. Jedes Naturfreundehaus mit einer kleinen Grün- oder Gartenanlage kann dieses Konzept verwirklichen. Es handelt sich im Grunde um ein Kompost-Hochbeet, das knappe Ressourcen wie Wasser und Nährstoffe optimal nutzt und Kosten spart. Mit Hilfe eines Gärtners wollen wir dieses Konzept umsetzen.

 

Wer dabei gerne mitmachen möchte, ist herzlich willkommen!

 

Der NaturFreund Konny Siegel ist bereit, uns in das Thema einzuführen und den Aufbau eines Schlüssellochbeetes zu begleiten.

Termin: 22. und 23. 03.2024. Eine gesonderte Einladung erfolgt noch.

 


24. Juni 2023, 10 - 14 Uhr I "Musizieren fürs Klima" auf dem Marktplatz Rastatt

Seit vielen Jahren stoßen NaturFreund:innen in Rastatt immer wieder Aktionen zur Klimagerechtigkeit und zum Klimaschutz an, die Menschen weltweit verbinden. Vor allem die Zusammenarbeit mit den NaturFreunden in Saint-Louis/Senegal (ASAN) spielt dabei eine herausragende Rolle.

„Musizieren fürs Klima“ lautet das Motto einer neuen Veranstaltungsreihe, die am Samstag, 24. Juni, von 10 bis 14 Uhr erstmals in der Rastatter Innenstadt stattfindet

Wir laden Musizierende aller Genres zum Mitmachen ein, die Spaß am Musizieren, Singen und Spielen für unser Klima haben.

Mit einem Straßenmusik-Festival wollen wir die Menschen der Region für den Klimaschutz begeistern und zu Spenden für ein großes Aufforstungsprojekt in unserer Klimapartnerstadt Saint-Louis im Senegal motivieren.

Wir sammeln dabei auch Geld für ein großes Aufforstungsprojekt, die Innenstadtbegrünung in Saint-Louis im Senegal, denn ganz besonders sinnvoll ist es, Bäume auch dort zu pflanzen, wo die Menschen am meisten unter dem Klimawandel leiden und doch am wenigsten dafür können und zu arm sind, sich selbst zu schützen.

 

Wer mehr erfahren will über unsere Aktivitäten www.naturfreunde-global.deund www.klimabuendnis-rastatt.de.

Mit der Aktion „Musizieren fürs Klima“ wollen Baumpflanzungen ermöglichen, wo die Bäume nicht nur CO2 binden, sondern auch die Lebenssituation der Menschen verbessern.