Bonora    NaturFreunde Rastatt    
      Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur    
NF
 
 Aktuelles
 Programm
 Gruppen
 Häuser / Areale
 Lokales Archiv
 Organisation
 NF-Dokumente
 Natur-/Umweltschutz
 Rastatt / Umgebung
 Rund ums ...
 Interessante Links
 Mitglied werden
 Kontakt
 Impressum

KinderJugendFamilien
Wanderportal
Rheinauenportal

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sonnwendfeiern
 
 
Alljährlich begehen viele NaturFreunde-Gruppen um den 21. Juni herum ihre Sonnwendfeiern.

Schon die Kelten und Germanen haben zur Winter- und zur Sommersonnenwende Feste veranstaltet, in deren Mittelpunkt Sonnwendfeuer standen. Über die Inhalte und Abläufe der keltischen und germanischen Sonnenwendfeiern ist aus historischen Quellen wenig bekannt.

Das christliche Fest des Johannes findet drei Tage nach der astronomischen Sommersonnenwende am 24. Juni Statt. Vermutet wird, dass es dem Christentum nicht gelang, die "heidnischen" Kulte sofort zu verdrängen. Johannisfeuer finden sich seit dem 15. Jahrhundert belegt und gewannen im Verlauf des 19. Jahrhunderts in ganz Deutschland Anklang. Im ausgehenden 19. Jahrhundert interessierten sich insbesondere sozialistische Gruppen, die Naturfreundebewegung und die Wandervögel für dieses Feuerfest.

Eine große Verbreitung begann in den zwanziger Jahren über verschiedene gesellschaftliche Gruppierungen, die den Feuerbrauch mit unterschiedlichen Ideen in Verbindung brachten, darunter die Turnvereine.

Die Nationalsozialisten verstanden es anschließend, diesen durchaus beliebten Feuerbrauch im Sinne ihrer Ideologie zu besetzen. Nach dem Ende der Nazidiktatur ebbte die Feierlust an diesem Tag in weiten Teilen Deutschlands wieder ab.

Bei den NaturFreunden sind die Sonnwendfeiern heute meist Treffen geselligen Beisammenseins rund um den längsten Tag des Jahres - mit Spiel und Sport, Gesang und Musizieren, Grillen und Stockbrot, und der traditionellen 'Feuerrede'. Insbesondere den Kindern macht es einen Riesenspaß, die Feuer anzustecken.